leichtsinnige Gedanken

von stuekkwerk

Durch Spähen sucht er, das Dunkel seiner Vorstellung zu lichten. Aber beim Orte, wo er Stellung bezieht, verstellen Bäume ihm die Sicht. Wie durch Gitterstäbe muss er in der Ferne vorbeiziehen lassen, was sich seinen Blicken bietet, wenn sich eine Schneise auftut. Bald er dazwischen etwas ausmacht und hinläuft, findet sich nichts. Denn in der Zeit, die es braucht dort anzulangen, ist wieder eine neue Strecke in verkehrter Richtung die Entfernung. Nur im zerdrückten Gras, das seinem Bild den Augenblick zurückgibt, kann sein Sehnen Heimat haben. Dort findet seine Erschöpfung einen Platz und er entschläft auf der erbrachten Hekatombe.

Nun aber kommen die verloren Geglaubten. Schuldbewusste, sie umringen ihn, als sei er ein im Spiel verletztes Kind. Etwas tritt heraus und küsst ihm die Stirn. Aber war das nun im Traum oder in Wirklichkeit?

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